Chronisch kranke Patientinnen und Patienten sind offensichtlich gefährdet, einen schwereren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung zu erleiden, daher ist die klinische Tätigkeit der österreichischen Nephrologinnen und Nephrologen auch vom Gedanken an den Schutz der Patientinnen und Patienten mit Nierenerkrankungen geprägt.

Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz werden ersucht, vor bereits vor längerer Zeit vereinbarten Routine-Kontrollen Kontakt mit den betreuenden Ärztinnen und Ärzten aufzunehmen, ob diese nicht verschoben werden können. Laufende Therapien, die regelmäßige Krankenhaus- oder Ordinationsbesuche erfordern, sollen jedoch keinesfalls unterbrochen werden.

Bezüglich der Behandlung von Dialysepatientinnen und -patienten schließt sich die Österreichische Gesellschaft für Nephrologie den Empfehlungen der ERA/EDTA und der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie an.

Alle Dialyse-Verantwortlichen in Österreich sind in laufendem und engem Kontakt, um auf aktuelle Entwicklungen prompt reagieren zu können.

Weiterführende Informationen:

ERA/EDTA: COVID-19 News and Information

DGN: Fachinformationen COVID-19

ISN COVID-19

TTS COVID-19

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